Ukraine-Krieg – Aktueller Frontverlauf

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 Ukraine-Krieg – Aktueller Frontverlauf  

Der Rückzug der ukrainischen Truppen ist wohl weitaus chaotischer verlaufen als bisher angenommen. Dabei könnten laut einem Bericht der “New York Times” Hunderte Soldaten in Kriegsgefangenenschaft geraten sein. Die Zeitung beruft sich dabei auf die Einschätzungen hochrangiger Vertreter westlicher Staaten und mehrerer ukrainischer Soldaten.

Eine genaue Zahl in Gefangenenschaft geratener oder vermisster Soldaten sei aber erst ermittelbar, wenn die ukrainische Armee ihre Verteidigungslinie außerhalb der Stadt weiter stabilisiert habe. Die Schätzungen zweier mit Details des Rückzugs vertrauten ukrainischen Soldaten belaufen sich in Summe auf 850 bis 1000 gefangene oder vermisste Soldaten.

Zwar gilt der Verlust der Stadt im Oblast Donezk als strategisch nicht besonders verheerender Rückschlag, aber laut namentlich nicht genannten Vertretern der US-Administration könnte der Rückzug und eine hohe Zahl verlorener Kämpfer die Moral der ukrainischen Truppe weiter verschlechtern. Diese sei bereits geschwächt durch die gescheiterte Gegenoffensive und aufgrund der kürzlich erfolgten Absetzung des Armeechefs Waleryj Saluschnyj. Ferner stockt auch die Rekrutierung neuer Soldaten. Der Wunsch der Armee, rund 500.000 mehr Menschen zu mobilisieren, steckt derzeit im ukrainischen Parlament fest. Die Truppen an der Front können derzeit kaum rotieren.

Vonseiten des ukrainischen Militärs wurde bestätigt, dass Soldaten beim Rückzug aus Awdijiwka in Gefangenenschaft geraten sind. Allerdings wurden keine konkreten Zahlen genannt. Der für den Frontabschnitt zuständige General Olexander Tarnawskyj hatte am Samstag über seinen Telegram-Kanal erklärt, dass der Rückzug nach Plan verlaufen sei, dabei jedoch “einige” Soldaten gefangen genommen worden seien. Ein Sprecher des Generals dementierte die Berichte von Hunderten Gefangenennahmen gegenüber der “New York Times”.

Jedoch stellen die Schilderungen einzelner Soldaten und Einschätzungen hochrangiger westlicher Vertreter auch infrage, ob der Abzug wirklich geordnet abgelaufen ist. Sie sagten, der ukrainische Rückzug sei schlecht geplant gewesen und habe zu spät begonnen. Demnach seien die ukrainischen Truppen schlichtweg nicht darauf vorbereitet gewesen, wie schnell die russische Armee in der vergangenen Woche Fortschritte machte bei der Eroberung der umkämpften Stadt.

Zwischenzeitlich setzte die Ukraine zusätzliche Elitekräfte in Form der 3. Sturmbrigade ein, um die regulären Truppen in Awdijiwka zu unterstützen. Doch selbst das habe den Vormarsch der Russen nicht verlangsamen können. Für die Ukrainer wurde der Rückzug aus Awdijiwka zudem durch die Tatsache erschwert, dass Russland die Stadt von fast drei Seiten umstellt hatte – eine Einkesslung drohte. Lediglich über eine einzige Straße konnte man die Stadt noch erreichen und verlassen.

Laut mehreren ukrainischen Soldaten zogen sich am Wochenende manche Einheiten bereits aus der Stadt zurück, bevor anderen überhaupt ein Rückzugsbefehl bekannt war. Auf unverifizierten Videos ist, laut “New York Times”, zu sehen, wie sich Einheiten unter Artilleriebeschuss aus der Stadt bewegen und Leichen entlang der Straße verstreut liegen. Die ukrainischen Militäreinheiten haben dem Bericht zufolge seit langem Schwierigkeiten, miteinander zu kommunizieren, da sie häufig über unterschiedliche Funkgeräte verfügen. So sollen auch die Kommunikationsprobleme ein Faktor gewesen sein, der dazu führte, dass Soldaten beim Rückzug gefangen genommen, getötet und verwundet wurden.

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