Motorschaden durch Marder: Einfacher Trick vertreibt Nager vom Auto

Hun­dert­tausende Marder­bisse Jahr für Jahr: Die Schä­den durch den Räu­ber kosten viele Mil­lio­nen. Etliche Tricks ver­sprechen, den Marder vom Auto fernzuhal­ten. Aber nicht alles klappt. t‑online erk­lärt, was Sie stattdessen tun sollten.Marder sind das ganze Jahr über aktiv, beson­ders aber im Früh­jahr und im anste­hen­den Herb­st. Während der Paarungszeit markieren sie ihr Revi­er – auch im Motor­raum unser­er Autos. Gerne nagen sie dabei Kabel und Schläuche an. Dadurch wer­den mehr als 200.000 Autos pro Jahr beschädigt.Das ist nicht nur ärg­er­lich, wenn dadurch beispiel­sweise der Motor schlecht oder gar nicht anspringt oder die Scheiben­waschan­lage nicht mehr funk­tion­iert. Son­dern es kann auch gefährlich wer­den – wenn sich näm­lich der Marder an den Bremss­chläuchen zu schaf­fen macht.Was sind Anze­ichen ein­er Marderattacke?Natürlich kann nie­mand vor jedem Start alle Kabel des Autos auf Bissspuren unter­suchen. Aber es gibt einige Hin­weise, auf die Sie während der Marder­sai­son vor und zu Beginn ein­er Fahrt acht­en sollten:Der Motor springt schlecht oder gar nicht an.Das Auto ver­liert Flüssigkeit.Die Motor­leis­tung ist ungewöhn­lich gering.Die Brem­sleis­tung ist schwach.Die Isolier­mat­te der Motorhaube ist zerrupft.Sie find­en Fell­haare oder Spuren der Tatzen.Wer dann die Kabel und Schläuche prüfen will, sollte auf sehr kleine, dreieck­ige Beißspuren achten.Welche Tricks wirken – und welche nicht?Bisse ver­mei­den und den Marder vertreiben: Dafür gibt es mit­tler­weile ver­schiedene Möglichkeit­en. Umman­telun­gen aus Well­rohr schützen die Kabel vor Beißat­tack­en, Elek­troschock­geräte, die wie ein Wei­deza­un funk­tion­ieren, vertreiben den Marder. Solche Geräte soll­ten aber unbe­d­ingt fachgerecht einge­baut wer­den. Ultra­schall­geräte ver­scheuchen den Räu­ber wiederum, indem sie wech­sel­nde hohe Töne ausstoßen, die der Men­sch jedoch nicht hören kann.Auch ein ein­fach­es Stück Maschen­drahtza­un, das Sie unter dem Motor­raum des park­enden Autos platzieren, kann den Marder fern­hal­ten. Der Draht sollte sich an eini­gen Stellen leicht hochwöl­ben. Auf diesem wack­e­li­gen und für sie frem­den Unter­grund fühlen sich die Tiere unwohl. Der Trick funk­tion­iert allerd­ings nur so lange, bis sich der Marder daran gewöh­nt hat.Abschottungen des Motor­raums ver­hin­dern, dass die Tiere an die Kabel und Schläuche gelan­gen kön­nen. Solche Abschot­tun­gen bieten einige Her­steller als Son­der­ausstat­tung an, für viele Mod­elle erhal­ten Sie eine solche Abdeck­ung auch zum Nachrüsten.Das ein­fach­ste Mit­tel gegen Marder ist eine Motor­wäsche. Die Tiere reagieren näm­lich beson­ders aggres­siv, wenn sie Duft­spuren eines anderen Marders wahrnehmen. Wenn also ein Marder in Ihrem Motor­raum keine Schä­den angerichtet hat, kön­nte ein weit­eres Tier umso eher zubeißen. Das kann die Motor­wäsche ver­hin­dern, denn dabei wer­den alle Duft­spuren entfernt.Vermeintliche Geheimtipps wie WC-Steine oder Mot­tenkugeln im Motor­raum ver­sprechen hinge­gen keinen Erfolg.Was zahlt die Versicherung?Mit ein­er Teil- oder Vol­lka­sko sind Sie gegen Marder­schä­den zunächst gut ver­sichert. Allerd­ings deck­en einige Tar­ife nur den direk­ten Schaden durch den Biss ab. Es gibt jedoch auch Tar­ife, die selb­st Folgeschä­den umfassen. Dann zahlt die Ver­sicherung auch, wenn zum Beispiel durch undichte Kühlschläuche infolge ein­er Marder­at­tacke der Motor überhitzt.



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