Schwere Gewalttat in Köln: 30 Männer prügeln auf Mann ein – Mordanklage


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Im März erschütterte eine schwere Gewalttat Köln: 30 Männer prügelten auf einen Mann ein, der Mann starb. Nun wurden weitere Hintergründe bekannt.18 Tage lang kämpften die Ärzte um das Leben eines 37-Jährigen. Doch vergeblich. Ende März starb der Mann, der Opfer eines regelrechten Lynchmords in Köln geworden war – mitten am Tag, auf offener Straße. Rund 30 Männer sollen erst sein Auto gestoppt, darauf eingeschlagen und schließlich auf den Mann eingeprügelt und eingestochen haben – unter anderem mit einem Hammer und Messern. Selbst als er sich nicht mehr rührte, stoppten sie nicht, heißt es in der Anklage gegen einen Beteiligten, der sich ab kommender Woche vor dem Kölner Landgericht verantworten muss.Nach der Tat am 10. März im Stadtteil Hohenberg flüchtete die Gruppe zunächst zu Fuß und fuhr dann mit mehreren Autos davon. Die Tat war jedoch gefilmt worden, wodurch die Polizei bereits wenige Wochen später insgesamt 18 Tatverdächtige im Visier hatte: Bei einer Razzia in verschiedenen Wohnungen und Flüchtlingsheimen wurde jedoch kein einziger von ihnen angetroffen, wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtet.Mehrere Männer mittlerweile festgenommenAngeklagt ist jetzt ein 31-Jähriger, der bei einer späteren Kontrolle erwischt wurde. Auch weitere Tatverdächtige sollen mittlerweile gefasst worden sein. Der Mann soll laut Anklageschrift nicht direkt an der brutalen Tat beteiligt gewesen sein, sondern etwas abseits gestanden haben. Er soll jedoch am Tatplan mitgewirkt haben – ihm wird daher ebenfalls gemeinschaftlicher Mord vorgeworfen.Hintergrund der Tat soll ein Streit zwischen zwei Großfamilien gewesen sein: Dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ zufolge soll sich der Bruder des Opfers zuvor in ehrabschneidender Weise über den anderen Familienclan geäußert haben. Daraufhin sei in dieser Familie der Mordplan entwickelt worden, der dann auch umgesetzt wurde. Laut Anklage sei allein die Familienzugehörigkeit Grund für den Mord gewesen. Dem angeklagten 31-Jährigen droht eine lebenslange Haftstrafe.
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